Rückblick: Umbau unsere NetzwerkCafés

Das NetzwerkCafé ist der Ort, an dem unsere Veranstaltungen stattfinden. Viele kennen noch das »richtige« Café mit der Bäckerei in diesen Räumen. Später hat das Reformierte Gemeindestift das »Netzwerk Südstadt« gegründet, wo vor allem Senioren eine Anlaufstelle hatten und eine Brücke zwischen dem Altenheim und der Nachbarschaft geschlagen wurde.

Mittlerweile finden fast 100 Veranstaltungen unseres Dienstes pro Jahr hier statt – von den Supervisionen für die ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen, dem Treffpunkt für Trauernde, den Letzte Hilfe-Kursen bis hin zu den Informationsveranstaltungen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Der Umbau war nur möglich durch die großzügige Unterstützung von Joachim und Thomas Pastors aus Cronenberg.

Im Jahr 2018 hatten wir die Möglichkeit, den Raum den vielfältigen Anforderungen anzupassen und neu zu gestalten. Möglich wurde dieser Umbau durch einen höheren Geldbetrag aus einer Erbschaft, die unser Hospizdienst erhalten hatte. Der gebürtige Cronenberger Joachim Pastors starb am 5. Mai 2017 im Alter von nur 54 Jahren. Seinem Bruder, Thomas Pastors, hatte er beauftragt, einen Teil seines Erbes an eine Wuppertaler Einrichtung der Hospizarbeit zu vermachen. Wir danken Joachim und Thomas Pastors für diese großzügige Unterstützung!

Vor dem Umbau machten die Einfachverglasung der Fenster den Raum sehr laut. Im Winter war es ohne zusätzlichen Radiator nicht ausreichend warm für die Gruppen. Hier stand die energetische Sanierung im Vordergrund. Aber auch der Innenraum war nicht mehr optimal für die vielfältigen Bedarfe. Ziel war also auch eine Neugestaltung, damit in guter Atmosphäre Gruppen tagen und Beratungsgespräche stattfinden können und der Hospizdienst einen barrierefreien Raum zur Verfügung hat.

Darüber hinaus gab es den Wunsch wieder eine Brücke zum Quartier, zur Nachbarschaft schlagen zu können und die Idee einer sorgenden Gemeinschaft und sorgenden Nachbarschaft in die Südstadt zu tragen:

  • wo Menschen gut leben können, auch dann, wenn Alter, Demenz und Gebrechlichkeit den Alltag erschweren
  • wo Menschen dort gut sterben können, wo es die meisten wollen – nämlich zu Hause.

Dafür braucht es ein gutes Netzwerk mit den Professionellen (ambulant und stationär), der Familie, den Freunden und einer sorgenden Nachbarschaft.

Begonnen haben die Umbauarbeiten im Februar 2018:

 

März bis Juni 2018:

Bereits im März 2018 waren die neuen Türen und Fenster eingebaut. Wegen feuchter Stellen musste aber unerwartet auch die Außenfassade saniert werden. Die Zeit wurde genutzt um mit einem Innenarchitekten eine Planung für den Raum zu erstellen. Nachdem die Sanierung der Außenfassade abgeschlossen wurde, konnte innen zunächst mit Elektriker- und anschließend mit Malerarbeiten der Umbau fortgeführt werden.

 

August 2018:

Im August stand das „Großreinemachen“ mit einem tollen Team von ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen, Koordinator*innen samt Enkelkindern und Söhnen statt und nach getaner Arbeit wurde gemeinsam gegessen – gekocht und geliefert von einer weiteren Ehrenamtlichen.

 

Oktober bis November 2018

Über ein Jahr und damit ungeplant lange hat der Umbau gedauert. Auch der Vorgarten wurde mit Unterstützung von ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen bepflanzt. Dann haben wir das NetzwerkCafé in Betrieb genommen. Der erste Treffpunkt für Trauernde und zwei Fortbildungen der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal waren die ersten Veranstaltungen.

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Am 16. Januar 2019 war es endlich soweit: Unter dem Motto »im Neuen Jahr in Neuen Räumen« konnte die Eröffnung nach der langen Umbauphase endlich mit ungefähr 50 Gästen im Beisein von Sozialdezernent Dr. Stephan Kühn und Bezirksbürgermeister Hans-Jürgen Vitenius gefeiert werden.

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Wir freuen uns, wenn auch Sie uns in unserem NetzwerkCafé besuchen. Unsere anstehenden Veranstaltungen finden sie  Hier

Wer den im Zuge des Umbaus neu angelegten Vorgarten bestaunen möchte, findet jeden Monat ein aktuelles Bild auf unserem Intagram-Kanal  

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