Gabriele Weber

Hospizkoordinatorin
E-mail: gweber@diakonie-wuppertal.de
Brief info

Hospizdienst »Die Pusteblume«
der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal gGmbH
Hospizbüro Elberfeld
Blankstraße 5
42119 Wuppertal
Telefon 0202 4305124
Fax 0202 4305122

Trauerbegleiterin
GVP Beraterin

Krankenschwester

Ich heiße Gabi Weber, geboren 1964 in Köln. Auch wenn ich dort schon lange nicht mehr lebe, sondern seit über 30 Jahren in Haan, hüpft mein Herz immer noch voller Freude, wenn ich den Dom sehe und kölsche Musik höre.

Für mich stand schon früh fest, dass ich Krankenschwester werden wollte. Ich habe in Köln gelernt und dort auch ein paar Jahre im Krankenhaus gearbeitet. Mit dem Umzug nach Haan habe ich in die ambulante Pflege gewechselt. Noch heute geht es mir so, wenn ich durch Haan gehe, dass bei einigen Häusern Menschen aus dieser Zeit mit ihren Geschichten und Angehörigen vor meinem inneren Auge erscheinen und ich mich gerne daran zurückerinnere. Nach einigen Jahren in der ambulanten Pflege kam für mich der Zeitpunkt, dass ich mehr wissen und lernen wollte, um die Menschen noch besser unterstützen zu können. So habe ich eine Palliative Care Ausbildung im Franziskus Hospiz in Hochdahl gemacht und anschließend von dort aus für 7 Jahre in der palliativen Versorgung von Menschen am Lebensende im Kreis Mettmann gearbeitet. Mit 50 Jahren hatte ich das Bedürfnis, mich noch einmal beruflich zu verändern. Seit Herbst 2014 arbeite ich nun mit großer Freude als Koordinatorin im Hospizdienst „Die Pusteblume“. In der Arbeit, die ich jetzt tue, kann ich gut auf meine Erfahrungen zurückgreifen, die ich in meinen anderen beruflichen Tätigkeiten gesammelt habe.

Immer mal wieder werde ich gefragt, wie es für mich ist, mich beruflich mit den Themen Sterben und Tod zu beschäftigen und höre Sätze wie: »Also für mich wäre das nichts. Das könnte ich nicht:« Ja, es stimmt: Krankheit, Sterben und Tod sind keine leichten Themen. Aber sie kommen alle auf uns zu, ob wir uns damit beschäftigen oder ob wir sie zur Seite drängen. An dem Schicksal der einzelnen Menschen kann ich nichts ändern. Aber ich kann gemeinsam mit Anderen –hoffentlich- dafür sorgen, dass es leichter wird. Und es gibt nicht nur schwere Momente. So denke ich gerne an eine junge Frau, die nach ihrem Einzug ins Hospiz erst einmal mit großer Freude eine Grillwurst gegessen und am nächsten Tag ihren Lebensgefährten geheiratet hat. Oder der schwerkranke Mann, der seine Beerdigung geplant hat, einschließlich Musik und Baumbestattung. Ich nehme aus meiner Arbeit auch einiges mit in mein privates Leben. So ist mir durch meine Arbeit noch einmal deutlich geworden, dass ich nicht alles planen kann. Manchmal kommt das Leben vollkommen anders dazwischen. Deshalb verschiebe ich nicht mehr alles auf später. Warum nicht jetzt, wenn es doch passt? Das Leben ist kostbar.
Daran versuche ich mich immer wieder zu erinnern und freue mich an den kleinen Alltäglichkeiten, immer mehr.

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