Hospiz- und Palliativkultur

Hospiz- und Palliativkultur in Pflegeheimen

2012 wurde das Projekt zur Implementierung einer Hospiz- und Palliativkultur in den Einrichtungen der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal initiiert. Unser Hospizdienst hat die Projektleitung gestellt und hat mit der Geschäftsführung und dem Qualitätsmanagement der DAW die Konzeption erarbeitet.

Unser Förderverein hat das Projekt mit einer sehr großzügigen Spende unterstützt, besonders um die kostenintensive fünftägige Basisschulung Palliative Praxis für alle Mitarbeitenden aller Arbeitsbereiche zu fördern.

Mittlerweile ist das Projekt in allen acht Einrichtungen Ende 2015 abgeschlossen und nun geht es darum, die Nachhaltigkeit im Blick zu behalten und fortlaufend miteinander daran zu arbeiten, dass Menschen in unseren Alten- und Pflegeheimen gut leben und auch gut begleitet sterben können.

Wie wir die Nachhaltigkeit prüfen…

Diese Nachhaltigkeit prüfen wir u.a. anhand eines Kennzahlensystems. In monatlichen Hospizrunden evaluieren wir die zurückliegenden Sterbefälle und prüfen, ob wir unsere Ziele erreicht haben. Ein Fortbildungsplan ist detailliert festgelegt und wird nachgehalten. Ethische Fallbesprechungen werden dokumentiert und ausgewertet. In einem jährlichen eintägigen Workshop diskutieren wir mit allen Leitungskräften, wie uns die Umsetzung gelingt und woran wir weiter arbeiten müssen.

Unser Hospizdienst ist strukturell sehr eng mit den stationären Einrichtungen verbunden. Jedes Haus hat eine/n zuständigen KoordinatorIn, die Leitung des Hospizdienstes ist die zentrale Hospiz- und Palliativbeauftragte der Diakonischen Altenhilfe und ist den Leitungen der stationären Einrichtungen gleich gestellt.

Mehr Informationen zu den Inhalten und Ergebnissen der Arbeit finden Sie im Konzept, dem Jahresbericht von 2016 und auf der Homepage der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal.

Ab 2017 verzichten wir auf die umfangreichen Jahresberichte in schriftlicher Form. Einmal im Jahr findet der Workshop »Hospiz- und Palliativkultur« statt. Geschäftsführung, Leitungen und Hospizdienst reflektieren die Kennzahlen und prüfen, ob und wo es Verbesserungsbedarf gibt. Darüber hinaus widmen wir uns aktuellen Themen, so z.B. dem Umgang mit Suizid, Zusammenarbeit mit dem palliativen Netzwerk, Hospitationsmöglichkeiten für die Fachkräfte im ambulanten Palliativsetting u.v.a.m.

Für 2020 haben wir uns zwei Schwerpunkte in der Arbeit gesetzt. Zum einen wollen wir eine intensivere und verbesserte Zusammenarbeit mit den Hausärzten gestalten. Ziel ist, dass in der Zeit des erwarteten Lebensendes aus Rettungsroutine oder rechtlicher Unsicherheit, unangemessene Maßnahmen wie Reanimationen, Notarzteinsätze und Krankenhauseinweisungen stattfinden. Zum anderen wollen wir das Schmerzmanagement insbesondere für die Menschen mit Demenz verbessern.

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